In England steht das Portable Antiquities Scheme am Scheideweg. Nach Mittelkürzungen fallen viele der FLOs weg und für die Zahlungen - die der 'Kundschaft' von PAS immer so wichtig waren - ist kein Geld mehr da. Die Spendenbereitschaft der Nutznießer ist gleich null. Organisatorisch ist PAS nun der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des British Museum angegliedert, was prinzipiell zu begrüßen ist, denn genau diese war in der Vergangenheit eher fatal: Es gibt keine Anleitung für die Sondengänger für die verantwortungsvolle Praxis, in Form einer Darstellung, die einmal erklären würde, was ein Fundkontext ist und weshalb eine Dokumentation so wichtig ist. Immer wieder kam es zu Fällen, wo unter den Augen der FLOs archäologische Fundstellen vernichtet wurden, darunter ein Fall, in dem möglicherweise ein frühmittelalterliches Gräberfeld nicht erkannt wurde, stattdessen aber zahlreiche 'Hortfunde' auf einem Feld geborgen wurden.
Allerdings wird gerade an der Arbeit mit den Sondlern nun massiv gekürzt.
Mit Stand Anfang 2015, als die Neuorganisation von PAS nur in Anfängen zu erkennen war (bis heute scheint es keine klare Kommunikation der aktuellen Situation zu geben), fasst ein Artikel im neuesten Band der Archäologischen Informationen die Rolle von PAS zusammen.