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Donnerstag, 19. März 2020

Unter welcher Grenze ist die Bezahlung in Grabungsfirmen ethisch und sozial nicht mehr vertretbar?

(Bild: CIfA)
fragt das CIfA (Chartered Institute of Archaeologists), das sich als internationaler Berufsverband versteht und auch eine Regionalgruppe in Deutschland aufbaut.

Mit einer Umfrage will das CIfA Daten als Grundlage für das Entwickeln der CIfA-Empfehlung für eine Lohnuntergrenze in der deutschen privatwirtschaftlichen Archäologie gewinnen.  Die Umfrage richtet sich an alle, die in Deutschland in der Archäologie beruflich tätig sind und den freiberuflichen Sektor, insbesondere die Grabungsarchäologie etwa aus eigener Erfahrung einschätzen können. 

Die ca. 5 Minuten dauernde Umfrage ist bis zum 14.4. geöffnet.

weiterer Link

Freitag, 5. Juli 2019

EvaBA - Die DGUF-Umfrage zur beruflichen Situation in der deutschen Archäologie


Die berufliche Situation ist in der Archäologie in weiten Teilen schwierig - trotz boomender kommerzieller Archäologie, trotz Exzellenzinitiativen an den Universitäten. - oder nicht?
Eine Umfrage der DGUF will solide Daten gewinnen, um die berufliche Situation im Fach genauer zu analysieren.

Je mehr ArchäologInnen mitmachen, desto besser - noch bis zum 15.10.2019

Dienstag, 3. April 2018

Neues Online-Diskussionsforum: „Beruf Archäologie“

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) hat vor wenigen Wochen ein neues Diskussionsforum zum Thema „Beruf Archäologie“ freigeschaltet. 
(CCO via pixabay)
Nach der Jahrestagung vom Juli 2017 in deren Vorfeld in dem Forum „Berufsverband“ intensive Diskussionen geführt wurden, wurde der Wunsch nach einer Fortsetzung laut. Das neue Forum zielt nun nicht mehr ausschließlich auf das Thema des Berufsverbandes ab, sondern ist offen für Chats zu vielen Themen und Aspekte rund um den „Beruf Archäologie“. Zunächst ist die Laufzeit bis zum 1. Juli 2018 befristetet. Bei reger Nutzung kann die Frist verlängert werden.
Eingeladen zum Austausch sind ArchäologInnen, StudentInnen und interessierte Laien. Die Teilnahme setzt keine Mitgliedschaft bei der DGUF e. V. voraus. Der Datenschutz ist gewährleistet, da eine Beteiligung unter Pseudonym möglich ist und die Moderatoren zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Niemand soll sich scheuen, auch die „heißen Eisen“ des Berufs Archäologie anzufassen.

Jutta Zerres 

Sonntag, 11. September 2016

Berufsverband Archäologie

Prekäre Arbeitsverhältnisse sind in der Archäologie keine Seltenheit, weder in der Denkmalpflege noch an den Universitäten. Die DGUF bringt einen Berufsverband Archäologie ins Gespräch und möchte das Thema beim nächsten Archäologen-Kongress 2017 in Mainz aufgreifen.

Aktuell hat die DGUF eine kurze Umfrage dazu gestartet und bittet die Kollegen aus dem Fach um Teilnahme:

Links

Montag, 18. Juli 2016

Wahlprüfsteine - Die Parteien haben geantwortet

Mecklenburg-Vorpommern wählt am 4.9.2016 einen neuen Landtag.
Die DGUF hat  mit Partnern (IPAL, DEGUWA und Arbeitskreis Volontariat [facebook-Seite]) die wichtigsten Parteien angeschrieben und Wahlprüfsteine für die Landtagswahl zusammengestellt. Nun haben sich die Parteien geäußert.

Bei der DGUF sind zu finden:.


CDU und SPD sehen weitgehend keinen Handlungsbedarf oder möchten gar weiter kürzen. Von der AfD kam keine Rückmeldung, die NPD hat vom Thema keine Ahnung und nur ausweichend geantwortet. Lediglich bei Grünen und Linken - Parteien, die man früher eher als desinteressiert an der Vergangenheit eingeschätzt hätte, kamen substantielle Einschätzungen und konkrete Handlungsvorschläge.

Interner Link

Donnerstag, 9. Juni 2016

Wahlprüfsteine - Archäologie als Entscheidungskriterium für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wählt am 4.9.2016 einen neuen Landtag.
Meckelnburg-Vorpommern hat einige offene Flanken im Bereich der Archäologie: Die DGUF hat  mit Partnern (IPAL, DEGUWA und Arbeitskreis Volontariat [facebook-Seite]) Wahlprüfsteine für die Landtagswahl erstellt und thematisiert das Fehlen eines Archäologischen Landesmuseums seit 1993 das Museum in Schwerin geschlossen wurde. Seitdem wurden mehr als 50% der Stellen in der Archäologie abgebaut und mehrfach sind die Schwierigkeiten deutlich geworden, unter solchen Umständen mit dem Kulturerbe umzugehen.
Die Wahlprüfsteine fragen:
  1. nach konkret geplanten weiteren Schritten und der zeitlichen Planung für die Wiedereinrichtung eines archäologischen Landesmuseums in Mecklenburg-Vorpommern.
  2. nach der kritischen personellen Ausstattung der Landesarchäologie
  3. nach der Praxis des Verursacherprinzips
  4. nach der Unterzeichnung der UNESCO-Konvention zum Schutz des kulturellen Erbes unter Wasser von 2001
  5. nach der Qualifkationspraxis der Volontariate in Museen und Denkmalpflege
Die Fragen wurden nun an die Parteien versandt, die nach aktuellen Umfragen mehr als 4% der Stimmen erhalten dürften. Das sind CDU, SPD, AfD, Die Linke, Bündnis90/Die Grünen, FDP und NPD.
Die Antworten wird die DGUF am 18.7. veröffentlichen, so dass die Antworten all jene Wahlberechtigte, die an Archäologie und dem Erhalt des kulturellen Erbes interessiert sind, in ihre Wahlentscheidung einfließen lassen können. Vor allem aber rücken die Wahlprüfsteine Themen aus Denkmalpflege und Archäologie in den Fokus der Öffentlichkeit. "Sie geben Anhaltspunkte, um Wahlversprechen im Nachhinein mit der politischen Umsetzung abzugleichen."

Links

frühere Wahlprüfsteine der DGUF

Mittwoch, 4. Juni 2014

Archäologie: Ein geringeres Risiko, erschossen zu werden

Ein interessanter Vergleich der 'Beschäftigungsverhältnisse' in Drogenbanden und in der Archäologie: 
Basierend auf einer wissenschaftlichen Analyse der Sozialverhältnisse von Drogenbanden in den USA, die bereits im Jahr 2000 erschienen ist (und hier als pdf online steht), unternimmt es A. Afonso, Asisstant Professor für Political Economics in London, den archäologischen Arbeitsmarkt in den USA, England und Deutschland zu analysieren - und findet erschreckende Ähnlichkeiten.

Dank an A. Hilgner für den Hinweis auf diesen spannenden Blogpost!