Mittwoch, 12. Dezember 2012

Popularisierung und Instrumentalisierung

Hingewiesen sei auf zwei Beiträge im jüngsten DGUF-Newsletter (5.12.2012), die ein Licht werfen auf die komplexe Interaktion von Wissenschaft und Medien. Einerseits wird ein Artikel der kanadischen Archäologin April Nowell aus dem "New Scientist" aufgegriffen, der das Phänomen der "Steinzeit-Pornografie" beschreibt (siehe auch Archaeologik: Rotlicht statt Wissenschaft). Der zweite Beitrag beleuchtet den Versuch einer spanischen Forschergruppe, die Medien für ihr Projekt zu instrumentalisieren.


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Montag, 10. Dezember 2012

Internationale Truppe gegen Antikenhehlerei

Angesichts eines steigenden Finanzvolumens des illegalen Antikenhandels und der Verwicklung terroristischer Vereinigungen wie Al Quaida und die Taliban soll künftig eine Aufklärungs-Einheit namens "International Observatory on Illicit Traffic in Cultural Goods" die Zusammenarbeit zwischen Interpol, den Vollzugsbehörden, der UNESCO sowie Forschungseinrichtungen verbessern.
via DGUF-Newsletter (5.12.2012)

Samstag, 1. Dezember 2012

Syrien: "Krieg ist gut fürs Geschäft" (November)

Wie immer finden sich in der fb-Gruppe Le patrimoine archéologique syrien en danger الآثار السورية في خطر zahlreiche Bilder der Zerstörung aus verschiedenen Museen (Musée de Mou’art el-Nou’man) und von archäologischen Fundstellen und historischer Bausubstanz (Mosche und Burg in Idleb-M'arrat el-Nu'man, Burg des 12. Jh. in Deir ez-Zor – al-Mayadin). Vielfach wird von der Stationierung von Militär auf archäologischen Fundstellen berichtet (Chmemis, Hasakeh -Tell Halaf).

Le patrimoine archéologique syrien en danger meldet auch Vandalismus in der Höhle von Dederiyeh in Nordwest-Syrien, Region Jebel Sam’an in Aleppoha, einer mittelpaläolithischen Station, die unter anderem wegen der Bestattung eines Neandertaler-Kindes von größter Bedeutung ist (vergl. J. Haidal et al., Neanderthal infant burial from the Dederiyeh cave in Syria. Paléorient 21, 1995, 77-86).

Außerdem:
Insgesamt scheinen die Meldungen aus Syrien weniger zu werden - wohl eher ein Abstumpfen des Interesses als ein Nachlassen des Mordens und Zerstörens.

interner Link