Montag, 7. November 2011

Altfluren an der Abschußrampe

Ein weiteres Google-Bild mit Altfluren - diesmal im französischen Übersee-Département Guyana, nahe des Weltraumbahnhofs Kourou. Zu sehen sind "raised fields" in Form von einzelnen, regelmäßigen Hügeln und kleineren längeren Beeten. Im weiteren Umfeld gibt es Siedlungshügel und causeways.


Die Feldstrukturen sehen etwas anders aus als jene in Panama, sind aber prinzipiell vergleichbar.


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Literatur


Sonntag, 6. November 2011

Denkmalschutz in Schleswig-Holstein: "Bei allen Maßnahmen ist auf die wirtschaftlichen Belange Rücksicht zu nehmen!"


 


Der Entwurf der CDU/FDP zu einem Denkmalschutzgesetz in Schleswig-Holstein verdient den Namen nicht:
 "§ 6 - Handhabung des Gesetzes: Bei allen Maßnahmen ist auf die berechtigten Belange der Verpflichteten Rücksicht zu nehmen, insbesondere auf deren wirtschaftliche Belange."

Wenn das durchgeht, ist das eine Bankrotterklärung des Landes, da es öffentliche Interessen offensichtlich erst gar nicht mehr vertreten möchte.

Siehe Beitrag von Klaus Graf in Archivalia 

Samstag, 5. November 2011

Gräber weit im Westen: Spuren vorgeschichtlicher Besiedlung auf den Azoren

Monte brasil Azores Terceira
Monte Brasil auf Terceira
- eine der Fundstellen vorgeschichtlicher Hypogäen
(Foto: Francisco ANtunes bei flickr [CC BY 2.0])
Im Juni 2011 stellte Nuno Ribeiro bei der Associação Portuguesa de Investigação Arqueológica (APIA) die Entdeckung von Hypogäen - aus dem Fels gearbeitete (Grab?)Gruben auf Corvo und Terceira vor.
Obwohl die Azoren seit der Antike bekannt waren, ging man davon aus, dass die Inseln erst durch die Portugiesen zu Beginn des 15. Jahrhunderts besiedelt wurden.
Die Datierung der neu entdeckten Befunde ist bislang allerdings unklar, vermutet wird unter Verweis auf ähnliche Anlagen im Mittelmeerraum eine Datierung in das 10. bis 3. Jahrhundert v.Chr.
Aufgrund der Neuentdeckung wurde angeregt, erstmals eine archäologische Karte für die Azoren zu schaffen.


Links

Donnerstag, 3. November 2011

"Anthropology not needed here"


Interessant finde ich im Hinblick auf wiederkehrende ähnliche Schwierigkeiten in Deutschland die Diskussion in den USA um die Äußerungen des Gouverneurs von Florida, Anthropologie sei überflüssig und Studienabschlüsse müssten zugunsten von "people science, technology, engineering, and math degrees" zurückgefahren werden. Sie ist auf PLOS Blogs in einem Beitrag von Daniel Lende mit zahlreichen Nachträgen und Kommentaren dokumentiert.
Zahlreiche Reaktionen von Einzelpersonen, Universitäts-Fachbereichen und Anthropologie-Verbänden spiegeln die aktuelle Situation der amerikanischen Anthropology. Die Diskussion berührt grundlegende Aspekte der Disziplin, die in den USA aus den vier Feldern culture, linguistics, biology und archaeology besteht: die Wahrnehmung der anthropology - und als Teil davon der Archäologie - in der Öffentlichkeit und Politik, die Job-Aussichten (quantitativ wie qualitativ) sowie das Selbstverständnis des Faches.

ergänzender Link:

Dienstag, 1. November 2011

Erdbeben und Tsunami in Japan - Schäden und Sicherungsmaßnahmen an archäologischen Fundstellen

Ein Bericht in der Antiquity Project Gallery v. 23.6.2011 über die Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunami in Japan auf die archäologischen Denkmäler.
Mit Verweis auf weitere Quellen und eine Schadenskartierung: